Hier einige Informationen zu der Ausstellung "Pfeifend durch den Wald":

 

In der Ausstellung sind Bilder der letzten Werkserie Landschaft II (2014 - 2018) zu sehen.

Alle Arbeiten, die zu dieser Werkserie entstanden sind, finden Sie über die Navigationsleiste unter Bilder.

 

 

Ausstellungsdauer:                   Mai bis Dezember 2018

Ausstellungsort:                        Café Central, Bergstraße 11, 27726 Worpswede

Öffnungszeiten:                         So von 12 - 18 Uhr

                                                        Die Ausstellung endet am 16. Dezember 2018

 

Eigene Gedanken zu der Ausstellung "Pfeifend durch den Wald"

 

Ich erinnere mich an ein Fest,

mitten im Wald,

 lange Zeit ist es her.

Der Abend war so schön, 

die Zeit verging im Flug,

der Zeitpunkt, vor der Dunkelheit den Heimweg anzutreten

- vorbei.

Warten bis zum Morgen.

Lachend, schwatzend, gemeinsam

durch den Wald,

übers Feld…

 

hinein in den wartenden Tag.

 

 

 

*****

 

 

 Rainer Maria Rilke

Du mußt das Leben nicht verstehen

 

Du mußt das Leben nicht verstehen,

dann wird es werden wie ein Fest.

Und laß dir jeden Tag geschehen

so wie ein Kind im Weitergehen

von jedem Wehen

sich viele Blüten schenken läßt.

 

Sie aufzusammeln und zu sparen,

das kommt dem Kind nicht in den Sinn.

Es löst sie leise aus den Haaren,

drin sie so gern gefangen waren,

und hält den lieben jungen Jahren

nach neuen seine Hände hin.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre.“, SCHRÖDERSCHER BUCHVERLAG, Diepholz 2003 

 

 

 

Zum Ort der Ausstellung

 

 

Die Malerin Sophie Wencke wurde 1874 als erste Tochter des Werftbesitzers Nicolaus Diedrich Wencke in Bremerhaven geboren.

Seit 1898 lebte sie in Worpswede, ihre Schwester Clara folgte ihr fünf Jahre später.

1910 bezogen die beiden Schwestern ihr eigenes Atelierhaus auf der Bergstraße 11, in dem sich heute das Café Central befindet.

Sophie Wencke war Schülerin von Otto Modersohn und wurde durch Ausstellungen mit Fritz Overbeck, Otto Modersohn sowie Heinrich Vogeler, vornehmlich als Landschaftsmalerin im impressionistischen Malstil, bekannt.

1919 heiratete sie den Hamburger Postdirektor Dr. Wilhelm Meinken, nannte sich nun Wencke-Meinken und wohnte in Hamburg-Bergedorf.

Ihr Atelier in Worpswede behielt sie und kehrte 1933 in das Künstlerdorf zurück.

Bis zu ihrem Tod 1963 lebte und arbeitete Sophie Wencke wieder in ihrem Haus in Worpswede.

 

Das Haus ist jetzt im Besitz der Familie Feldmann.

Ich danke für die Einladung, meine Bilder im ehemaligen Atelier von Sophie Wencke ausstellen zu dürfen.

Ulli Zipp

Hans-am-Ende-Weg 28 

 27726 Worpswede

+49 (0)1577 470 70 88